Loading...

TERMINE

WORKSHOPS, RETREATS & AUSBILDUNGEN

Workshop
Die Alchemie des Yoga

Workshop am 11. April 2021 im YOGA SKY

Wenn wir das Wort Alchemie hören stellen wir uns einen mittelalterlichen Zauberer vor, der über eine Kessel gebeugt Beschwörungen murmelt um Blei in Gold zu verwandeln.

Das Ziel war es die Transformation von unedlen Metallen zu Gold und Silber zu erreichen.

Im übertragenen Sinn bezieht sich der Prozess der Alchemie auf die Umwandlung von einer Sachen in eine Andere, oder etwas Groben in etwas Feines, etwas Unreines in etwas Reines.

Dies geschieht durch das Entfachen einer transformativen Energie.

Blei in Gold umzuwandeln ist eine Metapher für die Loslösung des Geistes/Seele von der Materie.

Dies ist nicht nur das Ziel der Alchemie sondern auch das Ziel des Yoga.

Nataraja, der Tanzende Gott (Shiva), symbolisiert auf wunderschöne Weise die Alchemie des Yoga.

Natarajas Tanz aktiviert die schlummernde vitale Energie(Kundalini Shakti) die wir alle in uns tragen.

Das erste Sutra im zweiten Kapitel der Yoga Sutras von Patanjali:tapah svadhyaya ishvarapranidhanani kriya yogah ist eine Anleitung der Alchemie des Yoga auf drei Ebenen: Körperlich, mental und spirituell.

Dieses Sutra beschreibt drei Aktivitäten welche Nataraja in seinem göttlichen Tanz demonstriert.

Tapas heißt wörtlich übersetzt brennen und steht für die physi-kalische Alchemie. Es steht für die Reinigung die durch die Praxis von asanas eingeleitet wird.

Nataraja tanzt in einem Ring aus Feuer, der für die reinigende Kraft der Flammen steht. Traditionell wird tapas mit dem veredeln von Gold in Verbindung gebracht.Das Goldstück wird durch die Hitze des Feuer flüssig, sodass alle Unreinheiten wegschmelzen.

Wenn wir z.B. Sonnengrüße praktizieren erzeugen wir innere Hitze, der Körper wird dehnbarer und man beginnt zu schwitzen, dies sorgt dafür, dass angesammelte Schlacken (Unreinheiten) den Körper verlassen. Das Zusammenspiel von Atmung, Bewegung und Konzentration setzt die in uns schlummernde Energien frei und speist das Feuer des tapas.

Die Asana-Praxis kann wiederum als Metapher für die vielen verschiedenen Situationen gesehen werden, die wir in unserem Alltag zu meistern haben, um diese differenziert wahrzunehmen zu können sollten wir Selbstreflexion svadhyaya üben, dies ist mentale Alchemie.

Svadhyaya beschreibt den Prozess des Studium des Selbst, die Fähigkeit sich Selbst in den unterschiedlichsten Situationen klar wahrzunehmen.

Im Tanz des Nataraja spiegelt sich svadhaya in seinem gelassenen Gesichtsausdruck wieder, der trotz aller Bewegung entspannt und gelassen bleibt.

Während der Yogapraxis können wir svadhyaya als gebündelte Aufmerksamkeit wahrnehmen, die den Geist von der Ablenkung zur Konzentration führt, die uns klarer erkennen lässt, wer wir sind.

Ishvara pranidhana meint die Hingabe an etwas Höheres, oder das Akzeptieren unserer eigenen Grenzen und ist die spirituelle Alchemie.

Wenn wir lange genug unsere „Ego Identität“ transzendieren ist es uns vielleicht möglich, die kreative (göttliche) Kraft des Universums als etwas zu erkennen, dass in uns selbst ruht und von dem wir ein Teil sind.

Beim tanzenden Natarja weist die Geste der linken Hand, die zum angehobenen linken Fuß zeigt darauf hin, dass Befreiung dadurch erlangt werden kann, dass wir unsere Hingabe dem Göttlichen zu Füßen legen.

Wenn Ihr etwas habt, das ihr dem transformierenden Feuer Eueres eigenen Tun´s übergeben möchtet, um Gold daraus zu schaffen, dann kommt und schwitz und „tanzt“ mit mir.

Der Workshop ist für alle Levels offen. Ihr solltet mit dem Sonnengruss vertraut sein und eine aktive intensive Yogapraxis nicht scheuen.

Ich freu mich auf Euch!

Termin
Sonntag, 11.04.2021, 14.30-17.30 Uhr
Kosten
42€/38€ Frühbucherrabatt bei Buchung und Bezahlung bis zum 04.04.2021